IRBau Initiative Ressourcenschonendes Bauen

Aktivitäten

Ziele zentral entwickeln und dezentral umsetzen

Die Themen Recycling, zirkuläre Wertschöpfung und intelligentes Gebäudedesign werden dabei als wichtige Zukunftsaufgaben mit großem Innovationspotential und hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung betrachtet.

Entsprechend wichtig ist es, Politik, Planer, Industrie, Verbände, Investoren und Wissenschaft gleichermaßen zu erreichen. Dabei geht es einerseits darum, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, andererseits darum, praktikable und wirtschaftliche Umsetzungsbeispiele zu liefern, die das Ressourcenschonende Bauen als zukunftsträchtiges Geschäftsfeld etablieren.

Vier Arbeitsgruppen

Um dies zu gewährleisten hat die IRBau vier Arbeitsgruppen gebildet, die zunächst relevante Handlungsfelder definieren und potentielle Lösungsszenarien erarbeiten sollen. Dabei geht es um die Themen

Themen Verbraucher-/ Investorenaufklärung, Kommunikation (AG 1),
Produkt- und Gebäudeverantwortung/ -gestaltung und Recyclingprozesse (AG 2),
Förderungen und gesetzliche Vorgaben (Recycling-/Gebäudepass, verpflichtende EPD) (AG 3),
Dokumentation und Datenbasis (AG 4).

Regionale und überregionale Aktivitäten

Darüber hinaus sind eine Vielzahl regionaler und überregionaler Einzelaktivitäten geplant, die dem Thema Ressourcenchonendes Bauen zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen und gleichzeitig die Relevanz und Dringlichkeit des Themas vermitteln sollen. Anknüpfend an der erfolgreichen Auftaktveranstaltung der IRBau wird es auch 2018 einen Kongress geben.

BIM als Chance

Als ein relevantes Handlungsfeld wird auch die Einführung von BIM (Building Information Modeling) betrachtet. Mit dieser Methode geht die Möglichkeit einher, alle Daten zu erfassen, die sich auf die im Gebäude verbauten Stoffe und ihre Integration im Gebäude beziehen.

Die IRBau betrachtet es als wichtige Aufgabe, sämtliche recycling- und rückbaurelevanten Informationen in das Datenmanagement einzubeziehen, um nach Ablauf der Nutzungsphase einen hochwertigen Recyclingprozess zu ermöglichen. Ziel ist, dass für jedes Bauwerk ein Gebäuderessourcenpass eingeführt wird, der die Rückführung der verbauten Materialien in einen geschlossenen Stoffkreislauf auf hohem Qualitätsniveau ermöglicht. In diesen Prozess wird sich die IRBau offensiv einbringen.

Ziel ist, dass für jedes Bauwerk ein Gebäudepass eingeführt wird, der die Rückführung der verbauten Materialien in einen geschlossenen Stoffkreislauf auf hohem Qualitätsniveau ermöglicht. In diesen Prozess wird sich die IRBau einbringen.