Vorträge

Globale Umweltbedeutung und Ressourceneffizienz

Matthias Kopp

WWF Deutschland Finanzsektor und Energie

Kernaussagen:
„Bis 2035 werden global 90 Billionen US-Dollar in Infrastrukturmaßnahmen investiert, ein großer Teil davon in Gebäude. Für eine nachhaltige Gestaltung dieser Investitionen, die den Klimaschutz berücksichtigt, fallen weitere fünf Billionen an. Es ist eine großmaßstäbliche Entwicklung, die da vor uns liegt und wir sollten darüber nachdenken, dass wir sie schlau und vor allem richtungssicher gestalten.“

„Dass das Thema Umgang mit Ressourcen kein Nischenthema ist, spiegelt sich auch in der Betrachtung der „Global Risc Landscape 2017“ wieder: Viele der genannten Risiken haben damit zu tun, wie mit den Ressourcen umgegangen wird.“

„Der Klimaschutz kommt ohne einen stärkeren Ressourcenschutz nicht aus. Wenn die politischen Vereinbarungen zum Klimaschutz, <2-Grad-Ambitionsniveau, umgesetzt werden soll, müssen sämtliche Branchen dazu beisteuern, auch und gerade die Bauwirtschaft.“

„Wer das Thema Klimaschutz umsetzen will, muss die Bereiche Materialeffizienz und Ressourceneffizienz vorantreiben. Die Bauwirtschaft birgt hierfür ein großes Potential.“

„Von den 17 von den United Nations formulierten „Sustainable Development Goals“ (SDG) haben zwölf unmittelbar mit dem Umgang mit Ressourcen zu tun. Es ist wichtig, dass sich alle, die sich mit dem Thema Bauen befassen, dieses Kontexts bewusst sind, auch die Investoren.“